Beweisaufnahme im Revisionsprozess gegen Ex-KWL-Chef startet
Im Revisionsprozess gegen den früheren Geschäftsführer der Leipziger Wasserwerke soll heute die Beweisaufnahme starten. Bis Mitte Januar sollen 25 Zeugen und zwei Sachverständige gehört werden. Am letzten Verhandlungstag gestand einer der mitangeklagten Finanzberater von Heininger nochmal die Schmiergeldzahlungen seiner Firma an den 52-Jährigen. Außerdem räumt er erstmals öffentlich ein, eine Mandatsvereinbarung mit den KWL nachträglich gefälscht zu haben. Heininger selbst äußerte sich letzte Woche nicht zu den Fragen des Richters – angeblich aus gesundheitlichen Gründen.Heininger soll hochriskante Geschäfte abgeschlossen haben und den KWL dadurch ein Schaden von bis 300 Millionen Euro verursacht haben. Ihm werden unter anderem Untreue und Bilanzfälschung vorgeworfen.