BGH bleibt bei Prämiensparverträgen verbraucherfreundlich

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Prämiensparer aus Zwickau und dem Erzgebirge können weiter auf Zinsnachzahlungen der Sparkasse hoffen. Am Mittwoch hat der Bundesgerichtshof (BGH) zwei weitere Musterklagen der Verbraucherzentrale Sachsen durchgewunken, bzw. an das Oberlandesgericht Dresden zurückverwiesen.

Die Richter erklärten die variablen Zinsklauseln in den alten Verträgen erneut für unwirksam. Nach welchem Zinssatz der Nachzahlungsanspruch konkret berechnet werden soll, wurde erneut nicht festgelegt - wie schon beim Leiturteil gegen die Sparkasse Leipzig vom 6. Oktober.

Das aktuelle Urteil betrifft 750 Zwickauer und 2.100 Erzgebirger, die ihre Ansprüche im Verfahren angemeldet haben. Nach Berechnungen von Sachverständigen wurden im Durchschnitt 5.000 Euro beziehungsweise 5.600 Euro zu wenig Zinsen gezahlt.