• Feuerwehr im Einsatz nach Sturmtief Sabine

    Foto: (c) Einsatzfahrten Leipzig

  • Feuerwehr im Einsatz nach Sturmtief Sabine

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Sturmtief Sabine: Schäden in Leipzig und Sachsen

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Sturmtief Sabine hat Leipzig bisher weitestgehend verschont. Wie uns die Einsatzstelle der Feuerwehr gesagt hat, gab es in der Stadt und den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen bis Montagmittag etwa 85 Einsätze – meist wegen umgestürzter Bäume und herabgefallenen Ästen. Die Einsatzkräfte waren am Sonntagabend unter anderem an der Lützschenaer Straße in Böhlitz-Ehrenberg wegen eines umgestürzten Baumes im Einsatz. Auf der B2 in Richtung Markkleeberg ist ein Baum auf die Straße gestürzt und hat ein Auto getroffen. Die Delitzscher Straße musste teilweise gesperrt werden, weil auch dort ein Baum umgefallen ist.

Den Angaben der Feuerwehr zufolge sei es aber relativ ruhig gewesen. Man sei mit mehr Personal als üblich im Einsatz. Das werde bis zum Montagnachmittag auch so bleiben. Denn es wird davon ausgegangen, dass es am Montag noch eine zweite Welle geben wird.

Am Flughafen Leipzig mussten wegen Sabine heute fünfzehn An- und Abflüge ausfallen.

Update 16:30 Uhr - Sturm deckt Dächer in Taucha ab

Zu zwei größeren Einsätzen ist am Montag die Freiwillige Feuerwehr Taucha ausgerückt. In der Leipziger Straße hat der Sturm das Dach eines Mehrfamilienhauses abgedeckt, auch die Dämmung wurde rausgerissen, sagte uns ein Feuerwehrsprecher. Wegen des Einsatzes wurde die Straße voll gesperrt.

Auch das Dach eines Hauses in der Weststraße wurde weggerissen, herumfliegende Dachteile richteten Schaden an einem Ein- und einem Mehrfamilienhaus in der Lindnerstraße sowie zwei Autos an.

Update: 15:45 Uhr - Leipzig sagt Wochenmärkte ab

Die Stadt hat die für Dienstag geplanten Wochenmärkte in Leipzig abgesagt. Und zwar wegen der weiterhin geltenden Sturmwarnung. Betroffen sind die Wochenmärkte in der Innenstadt, im Gohlis-Park und in Grünau.

Update 13:05 Uhr - umgestürzte Bäume fallen auf Autos

Auf der B2 hat nach Polizeiangaben ein Baum ein Auto erwischt. Die Fahrerin blieb unverletzt, stehe aber unter Schock, sagte ein Polizeisprecher. In der Delitzscher Straße fiel nach Angaben unseres Reporters ein Baum auf ein geparktes Auto und zerstörte eine Friedhofsmauer.

Update 12:03 Uhr - Stromausfälle und Schäden in Wäldern

Wegen des Sturmtiefs "Sabine" ist in Teilen von Sachsen zu Stromausfällen gekommen. Am Vormittag waren noch jeweils 500 Kunden in Mittelsachsen, im Vogtlandkreis und im Umland von Cottbus betroffen, sagte eine Sprecherin der Firma Mitnetz. Es werde weiter an der Behebung der Stromausfälle gearbeitet. Es sei allerdings für Mitarbeiter teilweise sehr schwierig die Leitungen und Anlagen zu erreichen. Grund seien wegen Sturmschäden gesperrte Straßen und Waldgebiete.

Was Orkantief Sabine in den Sächsischen Wäldern angerichtet hat, ist noch unklar. Nach Angaben des Staatsbetriebes Sachsenforst sind die Auswirkungen derzeit noch nicht absehbar. Für die Mitarbeiter sei es derzeit schwierig und auch gefährlich die Wälder zu begehen, sagte eine Sprecherin. Waldwege seien gesperrt, weil Äste herunterfallen könnten. Erst gegen Mitte der Woche, wenn das Sturmtief vollständig abgezogen ist, sei mit einer ersten Bestandsaufnahme zu rechnen.

Update 10:43 Uhr

Während Leipzig bisher weitestgehend verschont blieb, hat Sturmtief Sabine hat bei der Bahn in Sachsen für viele Schäden gesorgt. Es seien Bäume umgestürzt und Stromleitungen beschädigt worden, teilten die Deutsche Bahn und die Länderbahn Sachsen mit. Mitarbeiter beider Unternehmen beräumen seit dem Morgen die Strecken. Unterstützung erhalten sie vom Technischen Hilfswerk und der Feuerwehr.

Update: 08:52 Uhr

Der regionale Bahnverkehr in Leipzig und den restlichen Teilen von Sachsen läuft nun so langsam wieder an. Die S-Bahnen haben ihren Betrieb wieder aufgenommen - auch die Fernzüge rollen langsam wieder an. Jörg Bönisch, Sprecher der Deutschen Bahn erklärte, dass in den frühen Morgenstunden sogenannte Erkundungsfahrten durchegführt worden sind - dabei sind die Strecken nach umgestürzten Bäumen kontrolliert worden. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine größeren Störungen.