BMW legt sich mit EU-Kommission an: Klage gegen Beihilfe-Entscheidung
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BMW legt sich mit den EU-Wettbewerbshütern in Brüssel an. Der Autobauer hat angekündigt, Klage gegen eine Subventionsentscheidung der Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof einzureichen. Die Kommission hatte eine staatliche Beihilfe für BMW nur teilweise gebilligt, worauf der Autohersteller mit Unverständnis reagiert. Von den geplanten 45 Millionen Euro seien nur 17 Millionen Euro tatsächlich erforderlich, um eine Investition zum Bau von Elektroautos zu ermöglichen, so die Wettbewerbshüter. BMW hat in die Produktion von Elektrofahrzeugen in Leipzig bisher rund 400 Millionen Euro gesteckt.