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Bombendrohung und Bombenfund sorgen für Aufregung im Stadtgebiet

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Eine Bomben­dro­hung und ein Bomben­fund haben Polizei und Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienst in Leipzig auf Trab gehalten. Am Montag­abend drohte ein Anrufer damit, eine Bombe am Haupt­bahnhof zu zünden. Die Einsatz­kräfte rückten aus und suchten das Bahnhofs­ge­lände mit Spürhunden ab, konnten jedoch keine Gefahr feststellen. Einschrän­kungen für den Bahnver­kehr gab es nicht. Der Anruf wurde unter­dessen bis zu einem Telefon am Trönd­lin­ring zurück­ver­folgt, Video­auf­nahmen zeigten einen 16-Jährigen, der den Beamten bereits bekannt ist. Es wurde Anzeige erstattet. Zuvor war bei Bauar­beiten auf dem Gelände der Humbold­schule in Reudnitz eine Brand­bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Experten stellten fest, dass der Spreng­satz bereits gezündet hatte und trans­por­tierten ihn ab.  Eine Evaku­ie­rung war nicht nötig.