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Bombenfang: „Magnetangler“ fischt in Leipzig Brandbombe aus Weißer Elster

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Gefährlicher Fund im Leipziger Stadtteil Plagwitz: Ein sogenannter Magnetangler hat an der Koenneritzbrücke eine Weltkriegsbombe aus der Weißen Elster gefischt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte sich der 23-Jährige am Donnerstagnachmittag nach seinem Fund gemeldet. Er habe vermutet, dass es sich um Munitionsteile handele. Diese entpuppten sich bei genauerer Betrachtung durch Experten jedoch als Stab-Brand-Bombe und Panzerfaustkopf.

Den Angler erwartet nun allerdings eine Geldstrafe, da er illegal in der Weißen Elster fischte. Fürs Magnetfischen, also das Angeln mit einer Schnur, an der unten ein Magnet befestigt ist, braucht man in Sachsen eine Genehmigung oder die ausdrückliche Erlaubnis durch eine Behörde. Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 125.000 Euro, in schweren Fällen sogar bis zu 500.000 Euro.