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„Kaum bezahlbar!“ Wut gegen Wohnungspreise in Leipzig

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„Die Wohnungskrise in Leipzig erreicht alarmierende Ausmaße.“, so heißt es jetzt in einem Brandbrief des Netzwerks „Leipzig-Stadt für alle“. 

Bereits jetzt seien kaum noch bezahlbare Angebote zu finden und der Bedarf an neuem Wohnraum wachse weiter. Bis 2040 rechnet die Stadt mit fast 664.000 Einwohnern. Der Wohnungsbau hinke aber drastisch hinterher. 

Deswegen richten sich die Verfasser mit zahlreichen Forderungen an die Politik, um die angespannte Wohnungssituation in Leipzig zu entschärfen. 

So sollten z. B. mehr Wohnungen saniert, als neu gebaut werden. Denn: Sanierung sei klimafreundlicher und günstiger. Vor allem die Sanierung leerstehender Gebäude wird gefordert. 

Zudem sollte sich Oberbürgermeister Burkhard Jung beim Freistaat für die Umsetzung des Zweckentfremdungsverbots einsetzen, hieß es weiter. 

Auch ein Mietenstopp und die Verschärfung der Mietpreisbremse seien notwendig, um soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten, so das Netzwerk.