Brandursachenermittlung im Görschlitzer-Sägewerk
Zuletzt aktualisiert:
Nach der Brandstiftung im Sägewerk Görschlitz laufen die Ermittlungen zum genauen Tathergang. Laut Polizei musste das Dach aus Sicherheitsgründen abgetragen werden. Heute kam eine Brandmittelspürhund zum Einsatz. Außerdem waren Brandgutachter des Landeskriminalamtes vor Ort – die Auswertungen dauern an. Der mutmaßliche Feuerteufel – bei dem es sich um den Bruder des Sägewerk-Chefs handelt – sitzt seit gestern in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt den 44-Jährigen den Betrieb angezündet zu haben, er bestreitet die Vorwürfe. Anwohner berichteten allerdings von einem länger andauernden Streit zwischen den Brüdern. Bei dem Feuer entstand ein Schaden von mindestens 600.000 Euro.