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Braunkoh­le­kraftwerk Thierbach endgültig Geschichte

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Das Braun­koh­le­kraft­werk Thier­bach ist endgültig Geschichte: Am Freitag wurde der letzte verblie­bene Teil des 1999 still­ge­legten Bauwerks gesprengt. Der 207 Meter lange, 60 Meter hohe und zwölf Meter breite Zwischenbau stürzte kurz nach 13.00 Uhr in einer Staub­wolke zu Boden, nachdem zuvor drei Spreng­la­dungen kurz hinter­ein­ander gezündet worden waren. Zahlreiche Schau­lus­tige sahen dem Spektakel aus der Entfer­nung zu. Das Kraft­werk im Südraum von Leipzig war 1969 in Betrieb gegangen und versorgte die Region mit Strom. Am 30. November 1999 wurde der Meiler sowje­ti­scher Bauart still­ge­legt. Im Zuge des Rückbaus der Anlage waren im Oktober 2002 der 300 Meter hohe Schorn­stein, im März 2006 die Kühltürme und Anfang vergan­genen Jahres die Kessel­häuser gesprengt worden. Der Komplett­ab­riss des früheren Kraft­werks soll im Juli kommenden Jahres abgeschlossen sein. (dpa)