Bremsen statt Fallen beim Leipziger Eistraum: Nathalie erklärt, wie's geht
Endlich wieder Eiszeit in der Messestadt: Vom 17. Februar bis zum 2. März hat auf dem Augustusplatz wieder der Leipziger Eistraum geöffnet. Neben Leckereien wie Bratwurst, Schokofrüchten und Glühwein kommt man hier aber nicht nur für den Appetit her, sondern auch für die Eislaufbahn! Rund um den Brunnen vor der Oper ist wieder die riesige Eisfläche aufgebaut. Es läuft Musik und die Leute haben sichtlich Spaß.
Als Kind bin ich, Stella Störmer, auch super gerne im Kohlrabizirkus Eislaufen gewesen, aber in dem Alter denkt man ja auch noch nicht so über die Verletzungsgefahr nach. Trotzdem möchte ich gerne auf dem Eis elegant aussehen - sowohl beim Laufen als auch beim Bremsen. Vielleicht geht es Ihnen ja auch so, dass das Bremsen dann eher etwas wackelig ist - und letztendlich ist die Bande unser Freund …
Als ich mal in der Redaktion gefragt habe, wer denn wirklich bremsen kann, meldete sich Nathalie. Sie war 9 Jahre lang Rollschuh-Akrobatin und kennt sich bestens aus. Also ging’s für uns auf den Augustusplatz, Schlittschuhe angezogen und ab aufs Eis. Nach den ersten Versuchen, nicht hinzufallen und einigermaßen standhaft auf der rutschigen Fläche zu stehen, erklärte sie mir, wie das Bremsen geht:
Als Rechtshänderin soll ich mich auf mein rechtes Standbein konzentrieren und für das Bremsen mein Körpergewicht darauf verlagern. Den linken Fuß setze ich dann an die rechte Hacke und stelle ihn quer, dann sieht es ähnlich aus wie ein ‘T’ (siehe Foto). Wie gesagt - bei ihr sieht's super aus, ich hab mich nur wackelig im Kreis gedreht, bin aber doch tatsächlich zum Stehen gekommen. Da ist also noch sehr viel Übungsbedarf und ich muss auch lernen, meinen Kopf und die Angst vor dem Fallen ausstellen.
So oder so hatten wir viel Spaß und sie war sehr geduldig mit mir. Aber so einfach, wie es aussieht, ist es leider keinesfalls - wie so oft.