Bruder der ermordeten Tramperin Sophia will Stiftung gründen
Um das Andenken an seine Schwester lebendig zu halten, will der Bruder der ermordeten Tramperin Sophia einen Verein oder eine Stiftung gründen. Frauen, die Opfer von Gewalt sind, sollten dort Beistand erhalten, sagte Lösche der Deutschen Presse-Agentur.Lösche wehrt sich damit auch gegen Rechtspopulisten, die den Tod seiner Schwester für ihre Zwecke instrumentalisieren wollten. Es gehe eindeutig um Gewalt gegen Frauen und nicht um Gewalt durch Flüchtlinge, so Lösche. Das sei ihm besonders wichtig. Details zu seinen Plänen gebe es nicht, viele Menschen hätten aber schon finanzielle Unterstützung angekündigt.Sophia wollte Mitte Juni von Leipzig aus in Richtung Nürnberg trampen. Den Ermittlungen zufolge sei sie von einem Lkw-Fahrer, einem Marokkaner, ermordet worden. Der Mann wurde später in Spanien gefasst, dort wurde auch ihre Leiche gefunden.