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Brutale Hammerattacke auf Jobcenter-Mitarbeiterin: Prozessstart im November

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Ein halbes Jahr nach der brutalen Hammer­at­tacke auf eine Jobcenter-Mitar­bei­terin muss sich der mutma­ß­liche Täter ab November dafür vor dem Landge­richt verant­worten. Wie eine Gerichts­spre­cherin bestä­tigte, ist der Auftakt für den 12.11. geplant, insge­samt stehen drei Verhand­lungs­ter­mine an. Der Langzeit­ar­beits­lose hatte mit dem Werkzeug im Mai mehrfach auf die 52-Jährige einge­schlagen. Motiv: offenbar Wut und Rache über gekürzte Bezüge. Die Frau wurde bei der Attacke schwer verletzt.Vorfälle bereits in der Vergan­gen­heitBereits in der Vergan­gen­heit soll der Beschul­digte gegen­über Jobcenter-Mitar­bei­tern aggressiv geworden sein. Er hatte dafür bereits Hausverbot erhalten. Zudem war er 2010 wegen einer Pfeffer­spray-Attacke auf einen Angestellten bereits verur­teilt worden.Sicher­heits­maß­nahmen verschärftUnter­dessen hat das Jobcenter Leipzig nach der Attacke seine Sicher­heits­maß­nahmen verschärft und das Konzept komplett überar­beitet. Unter anderem schulen Experten die Mitar­beiter im Umgang mit aggres­siven Kunden. Daneben gibt es ein neues Technik-System, mit dem sich die Kollegen bei Gefahr gegen­seitig warnen können. Auch das Sicher­heits­per­sonal wurde verstärkt.