Bürgerentscheid von 2008 soll unbefristet gelten
Überraschung im Rathaus. Oberbürgermeister Burkhard Jung will dem Stadtrat vorschlagen, dass wichtige kommunale Unternehmen auch weiterhin nicht verkauft werden. Damit soll das Ergebnis des Bürgerentscheides von 2008 auf unbestimmte Zeit gelten.Am 27. Januar 2008 hatte sich die Mehrheit der Leipziger dafür ausgesprochen, dass z.B. Stadtwerke, Verkehrsbetriebe und Wasserwerke nicht verkauft werden dürfen. Da dieses Verbot auf drei Jahre befristet war und somit nur bis einschließlich heute gilt, soll nun eine endgültige Regelung getroffen werden, so Jung. Allerdings gelte diese nicht für das Kommunikationsunternehmen „HL Komm“ und den IT-Dienstleister „perdata“, da diese nicht der Daseinsvorsorge dienten. Hier plant die Verwaltung weiterhin einen Anteilsverkauf.