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Bürgerumfrage: Pandemie trifft Geringverdiener am härtesten

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Die Corona-Pandemie trifft Geringverdiener in unserer Stadt am härtesten. Das geht aus der kommunalen Bürgerumfrage hervor. Demnach war die Wahrscheinlichkeit eines Einkommensverlusts umso höher, desto weniger die Befragten vorher verdient haben. Bei Leipzigern mit einem Nettoeinkommen von unter 1.000 Euro lag die Wahrscheinlichkeit bei etwa 40 Prozent. Erst ab einem Einkommen von etwa 2.500 Euro rutschte die Wahrscheinlichkeit unter 20 Prozent. 

Insgesamt gaben 20 Prozent der Befragten an, wirtschaftlich von der Corona-Pandemie betroffen zu sein - zwölf Prozent von ihnen mussten in Kurzarbeit, drei Prozent verloren sogar ihren Job. Insgesamt wurden zwischen November und Januar etwas mehr als 1.200 Leipziger befragt. Somit fiel die Befragung genau in die Zeit der zweiten Corona-Welle.