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Bundesver­wal­tungsgericht braucht länger für Urteilsfindung

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Die Arbeit der Richter am Bundes­ver­wal­tungs­ge­richt in Leipzig wird immer umfang­rei­cher und zeitauf­wän­diger. Grund: Bei vielen Entschei­dungen muss auch das europäi­sche Recht mit einbe­zogen werden. Beispiel­haft dafür seien die Entschei­dungen zu den Flughäfen Berlin-Branden­burg und Frank­furt gewesen. Bei den Fällen ging es um Klagen gegen Ausbau­pläne und Anträge für Nacht­flüge. Dabei mussten die Richter natio­nale sowie europäi­sche Vorschriften beachten. Beide Punkte wurden am Ende abgewisen. Die Präsi­dentin des Bundes­ver­wal­tungs­ge­richts Marion Eckertz-Höfer befürchtet, dass sich auch zukünf­tige Verfahren durch das Einbe­ziehen des europäi­schen Rechts länger hinziehen. Abhilfe könnten nur mehr Richter­stellen in Leipzig schaffen, hieß es.