Burkhard Jung bleibt Oberbürgermeister
Die Leipziger haben entschieden: Burkhard Jung bleibt für sieben weitere Jahre Oberbürgermeister. Jung holte beim zweiten Wahlgang 45% der abgegeben Stimmen.Herausforderer Horst Wawrzynski hat 28,7% der Stimmen bekommen. Dr. Barbara Höll von Die Linke haben 14,2% gewählt. 6,9% gingen an Felix Ekardt von den Grünen und 5,2% an den unbhängigen Kandidat Dirk Feiertag. Beim ersten Wahlgang Ende Januar hatte keiner der Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erhalten, deshalb ging es in die zweite Runde. Bis auf René Hobusch von der FDP traten wieder alle Kandidaten an.Nach seiner Wiederwahl verspricht Jung für seine nächste Amtszeit vor allem Kontinuität. Er sehe es als seine unverändert große Aufgabe an, Arbeitsplätze in Leipzig zu schaffen, sagte der 54-Jährige. Außerdem müsse der Sanierungsstau an Leipzigs Schulen abgebaut und der Ausbau der Kita-Plätze vorangetrieben werden. Sachsens größte Stadt trägt den wenig schmeichelhaften Titel "Armutshauptstadt Deutschlands". Obwohl die Arbeitslosigkeit in den vergangenen Jahren ständig zurückgegangen ist, lag die Quote Ende Januar mit 12 Prozent noch immer deutlich über dem Bundeswert von 7,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 34,2% und damit 6,5 Prozentpunkte unter der Beteiligung vor drei Wochen.