Busse und Bahn bleiben wegen Streik in den Depots
Wer am Freitag in Leipzig zur Arbeit mit Bus oder Bahn fahren will, sollte mehr Zeit einplanen. Beim Nahverkehr droht Chaos. Busse und Bahnen sollen in den Depots bleiben. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigen der LVB und deren Töchter Leipziger Stadtverkehrsbetriebe und Leobus zum Streik aufgerufen. Von 3 Uhr am Morgen bis 14 Uhr soll die Arbeit niedergelegt werden. Wie die LVB mitteilten, werde es zu erheblichen Einschränkungen kommen. Auf der Homepage und über Twitter soll über den eingeschränkten Linienbetrieb informiert werden. Wie viele Fahrer sich am Streik beteiligen, ist noch unklar.
Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe in Leipzig, Dresden, Chemnitz, Zwickau und Plauen unter anderem die Reduzierung der Arbeitszeit auf 38 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Außerdem will sie eine Mindestruhezeit von zwölf Stunden zwischen den
Diensten und weitere Verbesserungen durchsetzen. Auch bei Kitas und Horten und der Stadtreinigung wird gestreikt. Um 9:30 Uhr wollen sich die Streikenden zu einer Demo am Wilhelm-Leuschner-Platz treffen und von dort zum Richard-Wagner-Platz ziehen. Nach einer Kundgebung um 11 Uhr geht es dann wieder zurück.