• Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich am Samstag in Dresden. Foto: CDU/Kretschel

    Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich am Samstag in Dresden. Foto: CDU/Kretschel

CDU verabschiedet Regierungs­programm - mehr Personal für Kitas

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Mehr Geld und Personal für Kinder­ta­ges­stätten und junge Polizisten: Die sächsi­sche CDU hat im Fall eines Erfolges bei der Landtags­wahl am 31. August Verbes­se­rungen in Berei­chen wie Bildung, Krimi­na­li­täts­be­kämp­fung und Kinder­be­treuung zugesagt. 

Auf einem Parteitag in Dresden versprach Partei­chef und Minis­ter­prä­si­dent

Stanislaw Tillich am Samstag, die Zahl der Neuein­stel­lungen junger Polizisten um 100 auf 400 Beamte zu erhöhen. «Das ist eine klare Ansage für die Sicher­heit im Land und unsere Polizei», erklärte Innen­mi­nister Markus Ulbig. Die Polizei muss in den kommenden Jahren erheb­liche Alters­ab­gänge kompen­sieren. Innere Sicher­heit mit dem Problem der Grenz­kri­mi­na­lität ist deshalb ein zentrales Thema im Wahlkampf.

Breiten Raum widmete Tillich in seiner 45 Minuten langen Rede der Kinder­be­treuung. Dabei kündigte er eine bessere Perso­nal­aus­stat­tung an, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Momentan liegt der sogenannte Perso­nal­schlüssel in Kinder­gärten bei 1:13 (eine Erzie­herin für 13 Kinder). In Kinder­krippen gilt 1:6. Nach den Worten von Tillich soll jede Kita künftig selbst entscheiden, für was sie die höheren Zuschüsse verwendet - ob zur Umset­zung des Bildungs­planes, für Fachper­sonal oder eine bessere Vor- oder Nachbe­rei­tung: «Das jetzige System ist dafür viel zu starr.» Bei den Schulen will Sachsen am achtjäh­rigen Gymna­sium und dem geglie­derten Schul­system festhalten.

Das Regie­rungs­pro­gramm für die neue Legis­la­tur­pe­riode wurde am Samstag ohne Gegen­stimmen verab­schiedet. Es trägt den Titel «Mit Mut. Mit Weitsicht. Mitein­ander» und enthält auf 80 Seiten grund­le­gende Positionen und konkrete Vorhaben. (DPA)