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Chemie holt rettende Punkte gegen Zehlendorf

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Verkehrte Welt bei der BSG Chemie Leipzig: Beim Einlauf begleiteten Erwachsene die Spieler, während die Kinder als Platzwarte im Einsatz waren. Pünktlich zum dritten Kinderspieltag empfingen die Leutzscher das Tabellenschlusslicht Hertha Zehlendorf. Das mehrfach verschobene Hinspiel lag noch keine drei Wochen zurück – vielleicht auch deshalb schienen die Vorzeichen günstig: In Berlin hatten sich die Grün-Weißen mit einem klaren 5:0 drei Punkte gesichert. Dennoch warnte Cheftrainer Alexander Schmidt im Vorfeld: „Wir müssen mit derselben Mentalität wie gegen Lok ins Spiel gehen.“ – und sollte damit recht behalten, denn die Berliner präsentierten sich deutlich stärker als es der Tabellenplatz vermuten ließ.

Tore gab es nur im Doppelpack

Die Partie begann mit intensiven ersten 20 Minuten auf beiden Seiten. In der 29. Minute brachte Stanley Ratifo Chemie schließlich in Führung. Keine 60 Sekunden später legte Kay Seidemann nach und erhöhte auf 2:0.

Doch die zweite Halbzeit startete denkbar ungünstig: Kurz nach Wiederanpfiff kamen die Berliner mit zwei schnellen Treffern zurück ins Spiel. In einer zunehmend hitzigen und umkämpften Partie behielten die Grün-Weißen am Ende die Nerven – der eingewechselte Hoffmann traf in der 85. und 87. Minute und sicherte Chemie damit den späten 4:2 Sieg. 

So bleiben die drei Punkte im Leutzscher Holz, und Chemie Leipzig klettert auf Rang 13 der Tabelle.
 

Audio:

Reporterin Clarissa Kunath mit Cheftrainer Alexander Schmidt kurz nach dem Spiel.