Chemie Leipzig verliert Sachsenpokal-Finale

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Chemie Leipzig hat den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals verpasst. Die Leipziger mussten sich am Nachmittag im Finale des Sachsenpokals nach einem aufopferungsvollen Kampf mit 1:2 (1:1) gegen Ligakonkurrent Chemnitzer FC geschlagen geben. Insgesamt 10.000 Zuschauer verfolgten die Partie im Chemnitzer Stadion an der Gellertstraße. Durch die Final-Niederlage verpasste Chemie den zweiten Landespokal-Erfolg der Vereinsgeschichte. Der bisher einzige Triumph gelang dem Team von Trainer Miroslav Jagatic vor vier Jahren.

In einem umkämpften Endspiel zwischen den beiden Regionalligisten gelang Alexander Bury der erste Treffer (16.). Der Mittelfeldspieler von Chemie Leipzig traf nach einem Freistoß per Kopf zum 1:0 für die Gäste. Gut sieben Minuten vor der Halbzeitpause konnten die Gastgeber allerdings ebenfalls nach einem Standard zurückschlagen. Tim Campulka (38.) schraubte sich nach oben und erzielte mit einem wuchtigen Kopfball den Ausgleichstreffer für den CFC. Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Teams weiterhin einen engen Schlagabtausch. Dem eingewechselten Christian Bickel (85.) gelang dann rund fünf Minuten vor dem Ende der entscheidende Treffer. Nach einer geklärten Flanke zog Bickel aus 18 Metern ab – der abgefälschte Ball landete unhaltbar im rechten unteren Eck.