- Alexander Schmidt ist der neue Trainer von Chemie Leipzig, er führte Dynamo Dresden vor einigen Jahren zum Aufstieg.
- Fans vom Fußball-Regionalligist Chemie Leipzig im Alfred-Kunze-Sportpark (Symbolbild).
Chemie Leipzig verpflichtet neuen Cheftrainer - er führte Dynamo zum Aufstieg
Jetzt also doch: Fußball-Regionalligist Chemie Leipzig hat einen neuen Cheftrainer verpflichtet. Anfang Dezember hatten sich die Chemiker nach nicht mal einem Jahr von ihrem letzten Trainer Adrian Alipour getrennt.
Das ist der Neue
Er heißt Alexander Schmidt und soll auch die Position vom Sportlichen Leiter bei Chemie übernehmen. Schmidt ist ein Mann mit viel Erfahrung. Der 57-jährige Augsburger stand zuvor schon bei 1860 München und Dynamo Dresden an der Seitenlinie. Außerdem arbeitete er als Trainer und in leitender Funktion in verschiedenen Nachwuchszentren. Er wird/wurde am Mittwoch der Mannschaft vorgestellt, am Donnerstag soll er schon das erste Training leiten.
„Ich freue mich auf diese reizvolle Aufgabe bei einem Traditionsverein im Osten“, erklärte Schmidt. „In Sachsen habe ich schon in meiner Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht, mich sehr wohl gefühlt und gern hier gelebt.“ Chemie sei ein Verein mit großem Fanpotential. „Zunächst gilt es, mit aller Macht zu Klasse zu halten. Gelingt uns das, wollen wir hier gemeinsam etwas entwickeln, den Verein Schritt für Schritt voranbringen.“
Alexander Schmidt ist seit 25 Jahren Trainer. Er begann seine Laufbahn in den Nachwuchsabteilungen von FC Augsburg und TSV 1860 München - 2012 übernahm er den Zweitligist. Danach war er u. a. bei Jahn Regensburg, im Nachwuchsleistungszentrum vom VfB Stuttgart oder in der Jugend von Red Bull Salzburg tätig. 2021 ist er mit Dynamo Dresden als Drittligameister aufgestiegen. Danach war er noch Trainer bei Kickers Offenbach und der U18 von Austria Klagenfurt.
„Er ist exzellent vernetzt“
Chemie-Vorstand Gregor Schoenecker freut sich über den Neuzugang: „Mit Alexander Schmidt haben wir einen ausgewiesenen Fußballfachmann als Trainer und Sportlichen Leiter für uns gewonnen.“ Er stehe für einen aktiven Spielstil und seine Teams würden sich stets durch hohe Laufbereitschaft und Intensität auszeichnen. Und durch seine Arbeit in verschiedenen Nachwuchszentren sei er versiert im Umgang mit jungen Spielern sowie deren Entwicklung - perfekt für das junge Team der Chemiker. Außerdem sei er „exzelent vernetzt“ und werde mit seinen Kontakten helfen, die Mannschaft weiter zu verbessern.

