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„Chlorephedrin-Fall“ - Verteidigung will Prozess kippen

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Der Prozess um einen Rekord­fund des Crystal-Grund­stoffs "Chlore­phe­drin" hat am Diens­tag­vor­mittag am Landge­richt begonnen. Die Vertei­diger forderten gleich zu Beginn, den Haftbe­fehl gegen die zwei Angeklagten aufzu­heben. Staats­an­walt­schaft und Ermitt­lungs­be­hörden hätten schlampig gearbeitet - der Vertei­di­gung seien Beweise vorent­halten worden, hieß es. Der 33 Jahre alte Pharmahändler soll eine Schlüs­sel­figur inner­halb einen deutsch-tsche­chi­schen Drogen­händ­ler­rings sein. Er soll insge­samt 4,1 Tonnen des Crystal-Grund­stoffs Chlore­phe­drin gekauft und nach Tsche­chien weiter­ge­geben haben.Das Landge­richt hatte die Anklage aller­dings schon im Vorfeld mangels Beweisen stark einge­dampft. Nur einer von 13 Fällen wurde zur Verhand­lung zugelassen. Es fehle an Nachweisen, dass aus dem Chlore­phe­drin in tsche­chi­schen Drogen­kü­chen tatsäch­lich Crystal produ­ziert wurde.