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  • Auch die Rolltreppen und der Fahrstuhl der Citytunnel-Markt-Station werden barrierefrei umgebaut.

City-Tunnel: Etliche Rolltreppen und Fahrstühle werden ausgetauscht

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Ein großer Teil der Rolltreppen und Fahrstühle vom Leipziger City-Tunnel werden bis Ende des Jahres modernisiert. Darüber hat die Deutsche Bahn am Mittwoch informiert. Die Arbeiten haben in der Station „Leipzig Markt“ begonnen, wo die letzte Rolltreppe und der Aufzug ausgetauscht wird. Der ist länger als früher, damit auch Fahrräder und Kinderräder gut reinpassen. 

Bis Mai sollen insgesamt 11 Rolltreppen und fünf Fahrstühle ähnlich barrierefrei erneuert werden - an den Stationen Bayerischer Bahnhof, Wilhelm-Leuschner-Platz und wie gesagt am Leipziger Markt. Alle Bauarbeiten seien so geplant, dass sie den regulären Verkehr nicht stören würden - also überwiegend nachts. Die Modernisierungsarbeiten seien „Teil eines umfassenden Aktionsplans, mit dem die Deutsche Bahn AG die Barrierefreiheit und den Komfort für Reisende verbessern will.“

So laufen die Bauarbeiten ab

  • An der Station „Leipzig Markt“ haben die Arbeiten bereits am 5. Januar begonnen. Zunächst soll die aufwärts führende Rolltreppe in Richtung Hainstraße ausgetauscht werden. Danach ist der Aufzug dran.
  • Am Bayrischen Bahnhof soll es am 19. Januar losgehen. Dort werden die Rolltreppen im Eingangsbereich bis April ausgetauscht, zwischen April und Juli dann der Aufzug am Eingang Süd in Richtung der Straße des 18. Oktobers.
  • Unterm Leuschner Platz sollen aus den aktuell 8 Rolltreppen nur noch 4 werden. Die Station soll die mit 55 Metern längsten Rolltreppen mit je einem fahrenden Mittelpodest bekommen. Dort flachen die Stufen auf der Ebene ab, rollen weiter und werden an der nächsten Steigung wieder steiler

Alle Bauarbeiten seien so getaktet, dass die Tunnel-Stationen BAyrischer Bahnhof und Wilhelm-Leuschner-Platz stets mit Rolltreppen UND einem der beiden Aufzüge barrierefrei erreichbar seien. Allerdings müssen sich Fahrgäste auf einen etwas löngeren Fußweg einstellen: Die beiden Eingänge der Stationen liegen jeweils rund 500 Meter auseinander.