Corona-Hilfsfonds für sächsische Start-ups erweitert

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Gute Nachrichten für Jungunternehmer in Sachsen! Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen hat den aufgelegten Corona-Hilfsfonds von 30 auf 40 Millionen Euro aufgestockt. Außerdem wurde die Laufzeit verlängert. Gründer können demnach bis zum Jahresende Anträge auf finanzielle Unterstützung beantragen. Mit dem Geld sollen die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie abgefedert werden. Bislang wurden Zuschläge für insgesamt 81 Investments erteilt, so die Gesellschaft und 135 Anträge auf finanzielle Förderung gestellt.

Auszug Pressemitteilung SMWA:

Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: »Corona war für viele Start-ups ein harter Einschnitt, hat aber auch Kreativität freigesetzt. Es ist ermutigend zu sehen, wie es jungen Gründerteams in Sachsen gelungen ist, ihre Projekte durch die Krise zu steuern und neue Marktchancen aufzugreifen. Mit dem CSH konnten wir auch dank der Beteiligung des Bundes rechtzeitig zur Stelle sein, um den Start-ups dafür finanziell Luft zu verschaffen. Der Freistaat Sachsen ermutigt kreative Köpfe, unternehmerisch tätig zu werden und fördert auf vielfältige Weise ein unterstützendes Umfeld, in dem sich Technologie-Start-ups ausprobieren und ihren Weg finden können. Die große Zahl an Gründerteams, die das Finanzierungsangebot des CSH genutzt haben, zeigt, wie vielfältig die Gründungskultur mittlerweile in Sachsen ist. Da wächst eine neue Generation krisenerprobter Unternehmerinnen und Unternehmer heran, die vor Ort etwas bewegen wollen. Das stimmt mich optimistisch, dass die sächsische Wirtschaft auch kommende Herausforderungen gut bewältigt.«

Markus H. Michalow, Geschäftsführer der MBG: »Die jungen Unternehmen in Sachsen sind in Pandemiezeiten besonders verwundbar, da sie im Gegensatz zu etablierten Unternehmen nicht von mehrjährig gewachsenen Kapitalreserven zehren können. Über den Corona-Hilfsfonds gleichen wir diesen Startnachteil aus und stärken die finanzielle Widerstandskraft der Start-ups in diesen herausfordernden Zeiten. So tragen wir bei der MBG unseren Teil dazu bei, dass keine nachhaltige und erfolgsversprechende Geschäftsidee durch die Coronapandemie im Keim erstickt wird.«

Dr. Katrin Leonhardt, Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Aufbaubank: »Mit dem Corona-Start-up-Hilfsfonds tragen wir in Kooperation mit der KfW, der MBG und dem Freistaat zur Stabilisierung der sächsischen Start-up-Szene bei. Auch künftig wollen wir die gute Zusammenarbeit mit allen Akteuren nutzen, um starke Impulse in den Bereichen Wachstum und Finanzierung für junge Unternehmen zu geben.«