Darum schickt Leipzig 50 alte Post-Transporter nach Kiew
Die Stadt Leipzig schickt insgesamt 50 solcher Kleintransporter als Unterstützung nach Kiew. Das sagte uns heute Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning, der gleichzeitig auch Chef des Koordinierungsstabes der Leipziger Ukraine-Hilfen für die Partnerstadt Kiew ist.
Die Transporter sollen dort zur Versorgung der Zivilbevölkerung mit Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten und anderen Materialien zur Grundversorgung eingesetzt werden. Außerdem könnten sie auch für die Evakuierung von Verletzten oder Kranken aus gefährlichen Gebieten genutzt werden. Die Stadt hatte sich die ausgemusterten, ehemaligen Post-Lieferfahrzeuge extra über eine Ausschreibung beschafft. 360.000 Euro habe sie letztlich für die Transporter bezahlt. Insgesamt 2,5 Mio. Euro würden 2024 in Ukraine-Hilfen fließen.
Erst im April hatte Leipzig damit begonnen, ausgemusterte alte Straßenbahnen aus ihrem Fahrzeugbestand in die Ukraine zu schicken. Laut Hörning gibt es aktuell auch bereits Gespräche über weitere Hilfslieferungen. In Kiew würden auch viele Lkw benötigt.