Das Neue Rathaus Leipzig: Historisches Wahrzeichen
Das Neue Rathaus ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt Leipzig. Mit seiner imposanten und fast schon monumentalen Erscheinung prägt das mehr als 100-jährige Gebäude die Leipziger Skyline. Ursprünglich befand sich das Rathaus am Markt, doch aufgrund des stetigen Wachstums der Stadt wurde zwischen 1899 und 1905 dieses neue, prächtige Verwaltungsgebäude erbaut.
Architektur und Baumeister
Das imposante Bauwerk wurde vom Architekten Hugo Licht entworfen. Es ist ein herausragendes Beispiel der deutschen Architektur um die Jahrhundertwende, typisch für den Historismus. Die äußere Gestaltung ist beeindruckend, und auch im Inneren wurde nicht gespart: So wurde unter anderem schwarzer, italienischer Marmor verbaut.
Der Rathausturm
Weithin sichtbar ist der Rathausturm, der die Leipziger Silhouette dominiert. Er gilt als der höchste Rathausturm Deutschlands mit knapp über 114 Metern. Von ihm aus bietet sich ein beeindruckender Blick über die Stadt.
Die Wandelhallen
Die weiten und repräsentativen Wandelhallen, die sich durch das Gebäude ziehen, dienten einst dem Warten und dem informellen Austausch und sind auch heute noch für Besucher zugänglich. Sie verbinden die verschiedenen Bereiche des Rathauses und unterstreichen die Größe und den öffentlichen Charakter des Gebäudes. Besonders an den Wandelhallen ist, dass dort schwarzer Marmor aus Italien verbaut wurde. An vielen Ecken trifft dort Moderne auf Historisches.
Gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.


