DFB ermittelt gegen Leipzigs Sportdirektor Rangnick
Nach dem Fußballkrimi am Donnerstagabend zwischen RB Leipzig und Bayern München ermittelt der Deutsche Fußballbund gegen Ralf Rangnick. Der Sportdirektor der Roten Bullen war in der Halbzeit auf den Platz gestürmt. Es war eine Art Videobeweis-Aktion - Rangnick wollte offenbar dem Schiedrichter eine höchst umstrittene Szene noch mal auf seinem Handy zeigen. Nämlich, dass beim Foul von Arturo Vidal gegen RB-Mittelfeldmann Emil Forsberg es nur eine Entscheidung hätte geben dürfen: Elfmeter und keinen Freistoß. Nun hat das ein sportjuristisches Nachspiel - Rangnick muss eine schriftliche Stellungnahme abgeben. Anschließend entscheidet der DFB-Kontrollausschuss, wie das Verfahren weitergeführt wird. Einen Videobeweis gibt es beim DFB-Pokal erst ab dem Viertelfinale.