DHL plant keine weiteren Frachtflüge
Keine weiteren Nachtflüge am DHL-Luftfrachtdrehkreuz in Schkeuditz. Trotz der Inbetriebnahme der neuen Sortierhalle soll die Flugbewegung in der Nacht konstant bleiben. Das hat der Chef der Lufttransportfirma EAT, Markus Otto, auf Nachfrage unseres Senders bestätigt. So fange die neue Halle eher die Überkapazität in den Frachtfliegern auf. Erst jetzt könne die hohe Anzahl an Paketen auch schnell und richtig sortiert werden. Die Flugflotte wurde in den vergangenen Jahren bereits erweiter. Unter anderem ließ das Unternehmen Passagiermaschienen zu Frachtfliegern umbauen und konnte damit 20 Prozent mehr Pakete transportieren. Noch wird aber an einer weiteren Halle gearbeitet. Die soll dann im kommenden Jahr fertiggestellt sein. Kosten rund 150 Millionen Euro. Dafür stellt DHL weitere 400 Mitarbeiter ein. Künftig sollen so mehr als 4.000 Mitarbeiter am DHL Air Hub in Schkeuditz arbeiten.