- Immer für einen Spaß zu haben: Völkerschlacht-Stiftungschef Anselm Hartinger lehnt sich mit voller Kraft gegen die fette Säule, damit sie nicht umkippt.
- Die größte und dickste Säule im Leipziger Völkerschlachtdenkmal ist im Prinzip nur Deko - sie stützt es gar nicht.
Dick und schön: Die sinnlose Mittel-Säule im Völkerschlachtdenkmal
Sie ist der dickste und größte Pfeiler im Völkerschlachtdenkmal: Die monumentale Säule genau in der Mitte. Doch trotz ihrer Größe und birgt sie ein kleines Geheimnis. Denn viele Besucher wissen gar nicht um ihre Bedeutung in dem etwa 300.000 Tonnen schweren Monument.
Die Säule stützt nix
Anselm Hartinger, Chef der Stiftung des Völkerschlachtdenkmals kannte die Geschichte der Säule bis vor einiger Zeit auch nicht: „Man denkt natürlich, wenn man reinkommt: Na, die ist es. Das ist der Baum, um den das Denkmal wächst - wie bei Odysseus und seinem Bett.“ (Anm. d. Red.: Das Ehebett von Odysseus und Penelope ist ein Symbol ihrer treuen Ehe, Odysseus hat es eigenhändig um einen lebenden Olivenbaum herum gebaut hat).
Er sei selber sehr überrascht gewesen, als ihm sein Bauplaner mal erzählt habe, dass man die Säule eigentlich gar nicht brauche, weil sie nicht tragend sei. „Er sagte, sie sei nur da für die Symetrie und um den Boden bisschen zu stabilisieren.“ Die ganze Last des großen Denkmals liege tatsächlich nur auf den vier großen Pfeilern in den Ecken des großen Gewölbes. Hartinger schmunzelnd: „Vielleicht nehmen wir sie deshalb eines Tages mal weg und schaffen hier Platz für ein schönes Kino.“ Das geht natürlich wegen dem Denkmalschutz nicht …
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