Die Geschichte(n) der Leipziger Feurwehr
Das historische Hôtel de Pologne in der Hainstraße ist mitverantwortlich dafür, dass Leipzig eine Berufsfeuerwehr hat.
Das Feuerlöschwesen in der Messestadt geht zwar zurück ins 14. Jahrhundert. 1846 wurde aber erst die Freiwillige Turnerfeuerwehr Leipzig gegründet. Aber erst nach einem großen Brand in dem noblen Hotel haben die Leipziger Ratsherren beschlossen: Die Stadt braucht eine Berufsfeuerwehr.
Am 1. März 1865 war es dann so weit: Mit insgesamt fünf Standorten (einer davon auch am damaligen Fleischerplatz) wurde die hauptamtliche Berufsfeuerwehr Leipzig mit fest angestellten Löschkräften gegründet.
Seitdem hat sich viel getan: Angefangen von der Feuerlöschtechnik über die Feuerwehr-Fahrzeuge bis hin zur Alarmierungs-Technik. Nur eins ist stets gleich geblieben: Der Standort der Hauptfeuerwache am damaligen Fleischerplatz - denn das ist der heutige Standort am Goerdelerring.
Heute unterhält die Leipziger Feuerwehr 6 Feuerwachen und 22 Feuerwehrhäuser der Freiwilligen Feuerwehr. 340 Kinder und Jugendliche sind in 21 Jugendfeuerwehren aktiv. Daneben bestehen im Stadtgebiet Werkfeuerwehren (WF), zu denen auch die WF BMW-Werk Leipzig gehört.
Die Freiwillige Feuerwehr fährt eigenständig parallel zur Berufsfeuerwehr Einsätze im gesamten Stadtgebiet, wobei bei größeren Ereignissen immer mindestens ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr alarmiert wird und die Freiwillige Feuerwehr die Ergänzungseinheit im Löschzug bildet.
