- Die Folgen des Brandes sind deutlich auf dem Gelände zu erkennen.
- Ein Loch im Zaun hängt möglicherweise mit dem vermutlichen Brandanschlag zusammen.
- Das Loch wurde provisorisch vom LKA abgesichert.
Die Tage nach dem Brand bei MAN
Nach dem Brandanschlag auf mehr als 20 Fahrzeuge in Leipzig-Sellerhausen-Stünz sucht das Landeskriminalamt Sachsen Zeugen. Die Ermittler schließen ein politisches Motiv nicht aus.
Was ist passiert?
Das Feuer war in der Nacht zu Donnerstag auf einem Firmengelände an der Paunsdorfer Straße ausgebrochen. Zahlreiche Fahrzeuge, überwiegend Lastwagen, brannten vollständig aus oder wurden beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehr als zwei Millionen Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.
Wie geht es weiter?
Im Zuge der Ermittlungen wurde auch ein Loch im Zaun des Firmengeländes entdeckt und gesichert. Ob es mit der Tat in Zusammenhang steht, ist bislang unklar aber kann nicht ausgeschlossen werden.
Wegen einer möglichen politischen Motivation hat das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum des LKA die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Staatsanwaltschaft Leipzig ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung.
Die Polizei bittet Zeugen, die rund um die Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich zu melden. Auch Hinweise aus dem Internet oder sozialen Netzwerken können bei den Ermittlungen helfen.
Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Sachsen unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 855 2055 entgegen. Auch jede andere Polizeidienststelle kann kontaktiert werden.


