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Die Tradition der Leipziger Kleinmesse

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Die Leipziger Kleinmesse kann auf eine lange Tradition zurückblicken, die mal wieder auch eng mit der Leipziger Messe verbunden ist. Denn auch Gaukler, Schausteller und fahrendes Volk kam in die Stadt, um die Messebesucher zu unterhalten. Laut dem Vorsitzenden des Schaustellerverein Jürgen Seifert ist es daher auch eine klare Sache: „Die Kleinmesse gehört zu Leipzig und Leipzig gehört zur Kleinmesse“.

Und das seit nunmehr über 120 Jahren. Angefangen hat alles auf den Plätzen in der Innenstadt. 1905 haben die Stadtverordneten dann allerdings beschlossen, die Kleinmesse nicht mehr in der inneren Stadt zu veranstalten - sie musste also umziehen. Auf die Ranstädter Viehweide vor dem Frankfurter Tor.

1935 wurde dieser Platz dann aber von den Nationalsozialisten als Aufmarschgelände genutzt. Die Kleinmesse musste erneut umziehen - diesmal auf das Gelände am Cottaweg. Und auf diesem Festplatz findet die Kleinmesse heute noch statt. 

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