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Diskussion um Denkmal für verstorbenen Christian Führer

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Wie soll die Erinne­rung an Chris­tian Führer in Leipzig bewahrt werden? Diese Frage stellt sich die Stadt nach dem Tod des ehema­ligen Nikolai­kir­chen-Pfarrer am Montag. Kurt Masur, langjäh­riger Wegbe­gleiter von Chris­tian Führer, lehnte ein mögli­ches Denkmal in einem Bild-Inter­view ab. Demnach werde der Nikolai­kirchhof sowieso immer Führer gehören. Oberbür­ger­meister Burkhard Jung hat sich in einem Inter­view mit unserem Sender ebenfalls gegen ein Denkmal für Chris­tian Führer ausge­spro­chen. Unter­dessen machen sich auch andere Einrich­tungen Gedanken darüber, wie sie seiner jahre­langen Unter­stü­zung gedenken könnten. In welcher Form ist noch unklar. Chris­tian Führer hatte maßgeb­li­chen Anteil an den '82 einge­führten Friedens­ge­beten, aus denen sich später die später die Montags­de­mons­tra­tionen heraus­bil­deten. Er war am Montag im Alter von 71 Jahren gestorben.