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Diskussion zum Abschuss von Problemwölfen im Kreis Bautzen neu entfacht

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Die Diskus­sion um den Abschuss des Rosenthaler Wolfs­ru­dels ist neu entfacht. Anlass: Vor wenigen Tagen wurden drei Schafe in Cunne­witz gerissen. Durch das Rudel soll der Schäfer bereits über 60 Tiere verloren haben. Der Bautzener Landrat Michael Harig will sich erneut für eine Abschuss­ge­neh­mi­gung stark machen. 

Harig hat das zustän­dige Amt gebeten, erneut einen Antrag auf eine arten­schutz­recht­liche Ausnah­me­ge­neh­mi­gung vorzu­be­reiten – was so viel heißt: Das Rudel darf abgeschossen werden. Die Bevöl­ke­rung im ländli­chen Raum müsse den Eindruck gewinnen, dass der Arten­schutz sich über jedwede Inter­essen hinweg­setze, so Harig. Seine Forde­rung: Ein Inter­es­sen­aus­gleich zwischen Arten­schutz und Nutztier­hal­tung. Und der sei nur mit dem Abschuss von sogenannten Problem­wölfen möglich.