DOK-Filmfestival startet erstmals mit Puppenfilm
Filmemacher aus aller Welt präsentieren ab Montag wieder ihre Produktionen in Leipzig. Beim DOK-Filmfestival gibt es in diesem Jahr so viele Premieren wie noch nie. 100 Filme werden zum ersten Mal gezeigt – das sind 34 Premieren mehr als noch im vergangenen Jahr. Auch zum Auftakt wird etwas Besonderes geboten: erstmals wird ein Puppenfilm das internationale Filmfestival eröffnen. „Mein Leben als Zucchini“ erzählt die Geschichte eines Neunjährigen, der nach dem Tod seiner Mutter in ein Kinderheim kommt. Zu sehen um 19 Uhr in der Osthalle des Hauptbahnhofes und im CineStar.
Schwerpunktland in diesem Jahr ist die Türkei. Ein großer Teil der Filme aus diesem Land stammt aus den Jahren 2015 und 2016. Noch nie sei ein Sonderprogramm bei DOK politisch so aktuell und brisant gewesen, so die Veranstalter.
Bis Sonntag sind fast 180 Filme zu sehen.