Doppelpacker Timo Werner schlägt auch gegen Gladbach zu

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Doppelpack-Serientäter Timo Werner hat RB Leipzig auf Rang drei der Fußball-Bundesliga geschossen. Beim 2:0 (2:0) über Borussia Mönchengladbach traf der Nationalspieler am Sonntag vor 41 939 Zuschauern in der ausverkauften Red-Bull-Arena in der 3. Minute sowie in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Es war bereits das vierte Mal in dieser Saison, dass der 22-Jährige doppelt traf.

RB-Trainer Ralf Rangnick konnte auf seine derzeit stärkste Mannschaft zurückgreifen - und das zahlte sich aus. Auch die bei den beiden 0:1-Niederlagen beim VfL Wolfsburg und bei RB Salzburg fehlenden Mittelfeldspieler Kevin Kampl und Marcel Sabitzer sowie der in der Europa League nicht einsatzfähige Diego Demme standen wieder im Kader. Insgesamt rotierte Rangnick auf acht Positionen im Vergleich zum vergangenen Donnerstag. Dieter Hecking schickte die erwartete Formation ohne die verletzten Matthias Ginter und Jonas Hofmann auf den neuen Rasen des Leipziger Stadions.

Und vor allem die Rückkehr der Leipziger Mittelfeld-Achse machte sich bei strömendem Regen bezahlt. Von der ersten Minute an waren Kampl und Sabitzer in der Vorwärtsbewegung sowie Demme als Abräumer mit die auffälligsten RB-Akteure. Sabitzer bereitete mit einem sehenswerten Doppelpass mit Werner auch das 1:0 vor und hatte in der Folgezeit selbst mehrere gute Einschussmöglichkeiten.

In einem Spiel, das durch hohes Tempo von beiden Seiten geprägt war, hatte Leipzig durch die größere Effizienz im Abschluss Vorteile. Denn Borussia hätte durchaus treffen müssen. Lars Stindl hatte zwei sehr gute Möglichkeiten, scheiterte beide Male am stark reagierenden Peter Gulacsi im RB-Tor. Und Thorgan Hazards Nachschuss konnte Ibrahima Konaté gerade noch stören. Zumeist verstand es aber die gut organisierte Leipziger Abwehr, den Borussia-Angriff weit genug vom eigenen Tor fernzuhalten.

Vorentscheidenden Charakter hatte das 2:0 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. RB konterte über Werner und Yussuf Poulsen, Gladbachs Torhüter Yann Sommer verließ zu früh den Strafraum, so dass Werner keine Mühe hatte, zu vollenden.

Nach der Pause ließ RB die Borussia kommen, ohne dabei Gefahr zu laufen, überrumpelt zu werden. Lediglich bei einer Hazard-Flanke, die von Dayot Upamecano abgefälscht wurde und am Pfosten landete (75.), war der Tabellenzweite einem Treffer nahe. Die Leipziger beließen es bei gelegentlichen Kontern, die zumeist aber zu ungenau in der gefährlichen Zone gespielt wurden und damit verpufften.

Keine Tore sind in der Regionalliga zum Rückrundenstart beim 1. FC Lok Leipzig gefallen. Das Team von Trainer Björn Joppe spielte 0:0 in Meuselwitz.