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Drei Dutzend neue Hinweise zu toten Geschwis­terbabys

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Seit Beginn der zweiten Fahndungs­welle Mitte April hat die Kripo 38 Hinweise zum Fall der toten Babys von Schwar­zen­berg und Rotava erhalten, zwei Drittel davon nach der Sendung „Akten­zei­chen XY ungelöst“ am 8. Mai. Letztere seien in dieser Woche ausge­wertet worden, sagte ein Polizei­spre­cher am Freitag in Zwickau. Demnach gab es Hinweise auf zwölf konkrete Personen aus dem Erzge­birge. Entspre­chende Überprü­fungen liefen bereits.

Auch zur Herkunft eines Handtuchs, das im Januar 2011 bei einem der toten Säuglinge gefunden worden, habe es Infor­ma­tionen aus der Bevöl­ke­rung gegeben - aller­dings meist allge­meiner Natur.

Unter­dessen wurden im Schwar­zen­berger Ortsteil Sonnen­leithe und in Grünhain-Beier­feld 2.700 Briefe verteilt. Sie sollen poten­ti­elle Mitwisser emotional anspre­chen und helfen, ein weiteres totes Kind zu verhin­dern.