Drei Spiele Sperre durch DFB: Saison-Aus für Leipziger Forsberg
Für Mittelfeldspieler Emil Forsberg von RB Leipzig ist die Saison vorzeitig beendet. Er wurde am Dienstag vom Sportgericht des DFB für seine Rote Karte im Spiel gegen Hoffenheim für gleich drei Spiele gesperrt. Damit müssen die Roten Bullen im Endspurt um die Qualifikation für einen internationalen Startplatz auf Forsberg verzichten.
Forsberg war am Samstag beim 2:5 gegen die Sinsheimer in der 47. Minute wegen einer Tätlichkeit von Schiedsrichter Tobias Welz vom Platz gestellt worden. Zuvor war der Schwede in einem Laufduell vom Hoffenheimer Florian Grillitsch immer wieder gehalten worden, woraufhin Forsberg mit seinem Arm nach hinten ausschlug und seinen Kontrahenten an der Brust traf. „Danke für alles“, twitterte der 26-jährige Forsberg ironisch am Montag, als er die Info bereits vorab erfuhr. Das Sportgericht ging bei seinem Urteil von „einem leichteren Fall“ aus.
Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick hatte dem mit Gelb verwarnten Grillitsch Schauspielerei vorgeworfen: „Emil hat den gegnerischen Spieler im Bereich Brust getroffen. Und der gegnerische Spieler hält sich dann eine Minute lang das Gesicht - damit ist alles ausgesagt.“
Leipzig trifft im Saisonfinale noch auf den 1. FSV Mainz, VfL Wolfsburg und Hertha BSC. Die Sachsen liegen mit einem Punkt Vorsprung auf Eintracht Frankfurt als Tabellen-Sechster noch auf einem Europa-League-Platz. Zur Champions-League-Qualifikation fehlen dem Vizemeister derzeit vier Zähler. (mit dpa)