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Dreifach-Mord von Groitzsch – Staatsan­waltschaft und Verteidigung fechten Urteil an

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Der Dreifach-Mord von Groitzsch wird die Justitz offenbar noch längere Zeit beschäf­tigen. Wie Radio Leipzig erfuhr, sind sowohl Staats­an­walt­schaft als auch Vertei­di­gung in Revision gegangen. Die Anklage will errei­chen, dass Guido N. nie mehr auf freien Fuß kommt.  Die dafür notwen­dige nachträg­liche Siche­rungs­ver­wah­rung wurde vom Gericht aller­dings abgelehnt. Ganz anders die Wider­spruchs­gründe der Vertei­di­gung: Der zu lebens­langer Haft verur­teilte Guido N. sieht sich immer noch als Opfer, sein Anwalt hat das komplette Urteil angefochten und einen Freispruch gefor­dert.Das Gericht hat jetzt mehrere Wochen Zeit, die schrift­liche Urteils­be­grün­dung zu verfassen, erst danach können die genauen Revisi­ons­gründe benannt werden.  Sollten die Revisi­ons­an­träge dann durch­gehen, muss sich der Bundes­ge­richtshof mit dem Fall befassen.