Drohbriefschreiber von Markkleeberger Schule verurteilt
Nachdem im März mehrere Drohbriefe das Rudolf-Hildebrand-Gymnasium in Markkleeberg in Atem gehalten hat, ist der Täter nun vom Amtsgericht Borna verurteilt worden. Laut LVZ muss der 18-jährige Schüler für zwei Wochen in Arrest. Als Motiv gab Peter S. an, dass der Leistungsdruck für ihn zu groß geworden war. Er hatte offenbar Angst, den Ansprüchen seiner Eltern nicht gerecht zu werden. Als wegen gefälschter Noten ein Gespräch mit den Lehrern anstand, wollte er den Kontakt in jedem Fall vermeiden – er wusste keinen anderen Ausweg als den angedrohten Amoklauf. Dabei musste insgesamt drei Mal die Schule komplett evakuiert werden.Neben der verhängten Arreststrafe muss der Jugendliche zudem die Polizeieinsätze in Höhe von 6.400 Euro bezahlen.