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Drohung gegen Fürstenhof: Verfahren gegen jungen Täter eingestellt

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Zwei Jugend­liche aus Öster­reich hatten Anfang September dem Fürstenhof in Leipzig am Telefon mit einem Anschlag gedroht und damit einen Polizei­gro­ß­ein­satz ausge­löst. Für diesen üblen Scherz müssen sich beide offenbar nicht verant­worten. Der mutma­ß­liche Haupt­täter ist erst 13 Jahre alt und damit noch nicht straft­mündig. Das Verwahren wird deshalb nicht weiter verfolgt, sagte ein Sprecher der Staats­an­walt­schaft Innsbruck. Der 15-jährige mutma­ß­liche Mittäter ist offenbar geistig noch nicht so weit entwi­ckelt, dass er das Außmaß seiner Handlung überschauen konnte. Es wurde ein Gutachten angefor­dert. Mehr als 300 Polizisten hatten das Hotel damals abgerieget, stunden­lang wurde es mit Spürhunden durch­sucht. Auch ein Hubschrauber mit Wärme­bild­ka­mera kam zum Einsatz, um eventuell auf dem Dach des Hotels oder der unmit­telbar angren­zenden Baustelle Verdäch­tige aufzu­spüren.