++ EIL ++

Yannik aus Leipzig kann plötzlich nicht mehr heim - so können Sie helfen

Zuletzt aktualisiert:

180 Kilometer trennen Katja und Sohn Yannik von Mann und Papa Sven. Jeden Tag. Seit Februar diesen Jahres. Da war plötzlich alles anders als vorher.

Yannik ist 14 und lebt mit dem Down-Syndrom. Er ist ein glücklicher Junge. Seine Eltern auch. Und er liebt Eishockey über alles. Denn seine Eltern betreuen den Fanshop der Leipziger IceFighters. Yannik liebt es, bei ihren Spielen dabei zu sein und sie anzufeuern.

„Im Februar hat er plötzlich einen Rückenmarksinfarkt erlitten“, erzählt Katjas langjährige Freundin Daniela Eger traurig. Seit dem Infarkt seien Yanniks Beine plötzlich gelähmt und er auf den Rollstuhl angewiesen. „So kommt er nicht mehr in die Wohnung im dritten Stock hoch.“ Tragen geht auch nicht, dafür sei der Jugendliche etwas zu schwer.

Die 50-Jährige hat mit Freunden deshalb einen Aufruf für die Familie gestartet. Sie bräuchten eine neue Wohnung. Behindertengerecht, barrierefrei, mindestens etwa 75 Quadratmeter. Und möglichst im Leipziger Norden im alten Umfeld (Familie, Freunde, Schule etc.), sie wohnten bis jetzt in Seehausen.

„Man sitzt wie auf gepackten Koffern und weiß nicht wohin“, sagt Mama Katja. Zwar mache der Junge schon kleine Fortschritte. Aber: „Wir brauchen die barrierefreie Wohnung jetzt einfach, weil wir nicht wissen, ob Yannik je wieder laufen lernt.“

Könnt ihr helfen? Oder kennt ihr jemanden, der helfen könnte? Dann bitte Email an redaktion@radioleipzig.de, wir leiten natürlich alles weiter.

Audio:

Interview mit Katja Eckhardt, der Mama von Yannik (14):