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E-Golf aus Dresden erstmals auf Platz 1 bei Stromern

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Der E-Golf aus Dresden ist erstmals auf Platz 1 bei den Neuzu­las­sungen von Elektro­fahr­zeugen in Deutsch­land. Das geht aus der aktuellen Tabelle des Kraft­fahrt­bun­des­amtes hervor. 475 E-Golfs aus der Gläsernen Manufaktur und Wolfs­burg sind im August zugelassen worden. Knapp dahinter folgen die Elektrof­litzer von Renault und KIA. Bundes­weit wurden demnach im August rund 2.200 E-Autos zugelassen - sie machen damit aller­dings nur ein Prozent der Neuzu­las­sungen aus. In der Gläsernen Manufaktur werden monat­lich 700 eGolfs fertig­ge­stellt, ein Großteil der Fahrzeuge geht nach Norwegen.Die Zahlen des Kraft­fahrt­bun­des­amtes (KBA) im Detail:Mit 253.679 neu zugelas­senen Perso­nen­kraft­wagen (Pkw) lag der August 2017 um +3,5 Prozent über dem Vorjah­res­wert. Pkw mit alter­na­tiven Antriebs­arten zeigten im August 2017 zwei- bis dreistel­lige Zuwachs­raten. Elektrisch betrie­bene Pkw (2.177) wiesen ein Plus von +143,2 Prozent auf. Fahrzeuge mit Hybrid­an­trieb (6.927) legten um +76,4 Prozent zu, darunter Plug-in-Hybride (2.617) gar um +213,0 Prozent. Benziner bildeten mit einem Anteil von 58,4 Prozent (+15,0 %) die häufigste Kraft­stof­fart, gefolgt von Diesel­ag­gre­gaten, die mit einem Anteil von 37,7 Prozent um -13,8 Prozent zurück­gingen. Ein Anteil von 0,2 Prozent entfiel auf Flüssig­gas­fahr­zeuge (423/+90,5 %).Erdgas­fahr­zeuge (377/+75,3 %) wiesen einen Anteil von 0,1 Prozent auf.Mit 17,2 Prozent (-10,9 %) hielt VW trotz Zulas­sungs­rück-gängen erneut den größten Anteil der Neuzu­las­sungen, gefolgt von Mercedes mit 10,5 Prozent (+7,5 %). Skoda zeigte sich mit 5,8 Prozent (+12,8 %) als anteils­stärkster Impor­teur, gefolgt von Renault (+16,9 %) und Seat (+13,1 %) jeweils mit einem Anteil von 3,5 Prozent.