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Einigung bei Beamtenbesoldung

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Dresden (dpa/sn) - Fünf Jahre nach der Strei­chung des Weihnachts­geldes für die 30.000 sächsi­schen Beamten ist eine Einigung über einen Ausgleich erzielt worden. Wie das Minis­te­rium am Mittwoch mitteilte, verstän­digten sich Finanz­mi­nister Georg Unland (CDU) und Gewerk­schafts­ver­treter in nächt­li­chen Verhand­lungen auf eine Regelung. Die Verein­ba­rung sei in den frühen Morgen­stunden nach inten­siven Gesprä­chen unter­zeichnet worden. Über Inhalte sollte am Mittag infor­miert werden. Das Weihnachts­geld war 2011 gestri­chen worden. Im Dezember 2015 hatte das Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt die Besol­dung der sächsi­schen Beamten für rechts­widrig erklärt.  Bei den Verhand­lungen ging es nun um Nachzah­lungen für die Jahre 2011 bis 2015 sowie die Anhebung der Besol­dung ab 2016. Laut DGB hatte Unland in den Gesprä­chen anerkannt, dass der Freistaat durch die Strei­chung des Weihnachts­geldes jährlich knapp 37 Millionen Euro gespart habe.