Einigung im Kitastreit
Eigentlich sollte am Montag vor dem Dresdner Oberlandesgericht der Prozess im sogenannten Kitastreit verhandelt werden. Doch kurzfristig wurde der Termin aufgehoben – denn die Parteien haben sich in einem Vergleich geeinigt. Ursprünglich sollte das Gericht am Montag prüfen, ob die Stadt Leipzig daran schuld war, dass die Kläger später einen Kita-Platz bekommen haben. Die beiden Frauen hatten wegen eines Verdienstausfalls geklagt. Zunächst ohne Erfolg, die Klage wurde abgewiesen. Im Zuge der Revision entschied der Bundesgerichthof aber zwischenzeitlich, dass grundsätzlich ein Anspruch auf Schadensersatz bestehe, sollte die Kommune den Mangel mitverschuldet haben. Über die Einzelheiten des Vergleichs wurde zunächst nichts bekannt.