Energiegipfel in Sachsen - Kritik von den Grünen
Tempo raus bei der Energiewende. Nach dem ersten Sächsischen Energiegipfel sind sich die Experten einig, der Umstieg muss langsamer passieren. Wichtig ist Zeit für den technologischen Fortschritt zu gewinnen, so Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Der Strompreis muss für die Unternehmen wie auch für die Verbraucher bezahlbar bleiben, so der Regierungschef. Tillich hatte heute mit rund 30 Vertretern aus Industrie, Wissenschaft und Energiewirtschaft gesprochen, um möglichst frühzeitig die vielfältigen Interessen zu bündeln. Dabei ging es unter anderem um den Netzausbau und die Preisentwicklung. Im Herbst soll es ein zweites Treffen geben.Kritik kommt von den Grünen. Die Fraktionschefin im Landtag, Antje Hermenau sagte, das Festhalten an konventioneller Stromerzeugung aus Braunkohle habe mit dem Einsatz für erneuerbare Energien nichts zu tun.