Energiekrise: Stadt schnürt 450 Millionen Euro Rettungspaket
Zuletzt aktualisiert:
Wegen der Energiekrise schnürt die Stadt der Leipziger Versorgungsgesellschaft ein Rettungspaket. Stimmt der Stadtrat zu, sollen 400 Millionen Euro den Stadtwerken als Kredit zur Verfügung gestellt werden. Den können sie nutzen, um an der Energiebörse weiter zuverlässig Strom zu beschaffen. Dort müssen hohe Sicherungssummen hinterlegt werden.
Die Verkehrsbetriebe bekommen dieses Jahr 25 Millionen Euro, um in den Klimaschutz zu investieren. Weitere 30 Millionen Euro sollen Einnahmeausfälle durch die Pandemie ausgleichen. Die werden in den nächsten zwei Jahren ausgezahlt. Im Gegenzug will die L-Gruppe zehn Millionen Euro einsparen und den Energieverbrauch um 15 Prozent senken.
