Entscheidung über RB-Klage gegen Zuschauerobergrenze noch offen

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Nach der Klage von Fußball-Bundesligist RB Leipzig gegen die Zuschauerobergrenze im Stadion ist noch offen, wann das sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) eine Entscheidung treffen wird. Der Eilantrag des Vereins sei am vorigen Freitag bei dem Gericht in Bautzen eingegangen, teilte Sprecher Thomas Ranft am Montag mit.

Nun erhalte zunächst der Freistaat Sachsen eine Gelegenheit zur Stellungnahme. Danach könne sich unter Umständen auch RB Leipzig noch einmal äußern. "Ein fester Zeitrahmen bis zum Vorliegen einer Entscheidung des Senats kann daher nicht genannt werden", erklärte Ranft.

RB wendet sich gegen die sächsischen Corona-Regeln, die derzeit maximal 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei Heimspielen zulassen. Der Bundesligist will erreichen, dass wieder mehr Publikum ins Stadion darf. Das nächste Heimspiel der Leipziger steht am 11. Februar gegen den 1. FC Köln an. Am Dienstag will der Freistaat Sachsen eine neue Corona-Schutzverordnung erlassen, die ab 6. Februar gültig ist. Es wird erwartet, dass darin bereits die Zuschauerobergrenze verändert ist. (dpa)