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Entwarnung nach Chemiealarm an der TU Dresden

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Entwar­nung nach Chemie­alarm an der TU. Nach Angaben eines Feuer­wehr­spre­chers waren alle Messungen negativ. Laut Polizei gab es auch keine Anzei­chen dafür, dass tatsäch­lich bei Experi­menten ein giftiges Gas ausge­treten ist. Das betrof­fene Labor soll aber trotzdem noch einmal unter­sucht werden. 100 Personen waren vorsorg­lich in Kranken­häuser gebracht worden, nachdem Studenten einen verdäch­tigen Geruch wahrge­nommen und über Übelkeit geklagt hatten.+++ Der Rückblick über die Gescheh­nisse am Donnerstag+++ca. 17.10 Uhr Großalarm am Chemi­schen Institut der TU auf der Bergstraße. Bei einer Prakti­kums­ver­an­stal­tung für Erstse­mester gab es am späten Nachmittag einen Chemie­un­fall. Nach ersten Infor­ma­tionen sollte eine Arsen-Wasser­stoff-Verbin­dung ausge­treten sein. Fast 60 Feuer­wehr- und Rettungs­wagen rasten zum Uni-Gelände.Mit Spezi­al­an­zügen betreten die Rettungs­kräfte den Chemie-Neubau um die 70 Studenten und etwa 30 Mitar­beiter in Sicher­heit zu bringen. Die Betrof­fenen sprachen von einem inten­siven Knoblauch­ge­ruch und klagten über Übelkeit. Nach Angaben von Uni-Rektor Hans Müller-Stein­hagen werde aber mit so geringen Mengen an Chemi­ka­lien experi­men­tiert, dass eigent­lich nichts passieren kann. Etwa 100 Personen, darunter auch 5 Rettungs­kräfte, wurden nach Angaben der Feuer­wehr, mit Sammel­trans­porten in Dresdner Kranken­häuser sowie nach Radebeul und Freital gebracht.Wie der Sprecher des Uni-Klini­kums Holger Oster­meyer unserem Sender sagte, müssen die Betrof­fenen jetzt mindes­tens 24 Stunden zur Beobach­tung im Kranken­haus bleiben.21:36 Uhr Entwar­nung  von der Feuer­wehr. Alle Messungen sind negativ.13.53 Uhr Die Polizei gibt offiziell Entwar­nung. Die Unter­su­chung des Labor sei am Mittag ergeb­nislos beendet worden. Es habe definitiv keinen Gasaus­tritt gegeben. Vermut­lich werde es schwer sein, die Geruchs­be­läs­ti­gung im Nachhinein zu klären.