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Ermittlungen gegen mutmaßlich linke Randalierer eingestellt

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Nach gewalt­tä­tigen Ausschrei­tungen im Januar 2015 hat die Staats­an­walt­schaft Leipzig den größten Teil der einge­lei­teten Ermitt­lungs­ver­fahren einge­stellt. 194 Verfahren seien mangels hinrei­chenden Tatver­dachts einge­stellt worden, teilte Staats­an­wältin Jana Fried­rich am Mittwoch mit. Ursprüng­lich war gegen 198 nament­lich bekannte Verdäch­tige sowie in einem Fall gegen unbekannt ermit­telt worden. Etwa 600 mutma­ß­liche Links­au­to­nome waren am 15. Januar letzten Jahres durch die Stadt gezogen. Die zum Teil vermummten Randa­lierer zerstörten Scheiben, demolierten Polizei­autos und warfen mit Steinen auf Polizisten. Zudem wurden Hauswände mit Schrift­zügen besprüht. Rund 200 Teilnehmer des Aufzugs wurden festge­setzt und ihre Perso­na­lien aufge­nommen.